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Plakat TfN - Ausser Kontrolle

Außer Kontrolle

Komödie von Ray Cooney

Inszenierung: Karl-Heinz Ahlers
Bühne und Kostüme: Marcel Weinand
MitGotthard Hauschild (Richard Willey), Dieter Wahlbuhl (Manager), Martin Molitor (Kellner), Joëlle Rose Benhamou (Jane Worthington), Dennis Habermehl (Ein Körper), Jens Koch (George), Moritz Nikolaus Koch (Ronnie), Michaela Allendorf (Pamela), Simone Mende (Gladys)

Fotografie: Andreas Hartmann

 

Premiere: Samstag, 10. November 2012
im Großen Haus Hildesheim

 

 


Inhalt:

 

Eine Suite im Londoner Westminster Hotel, Champagner, Kaviar und ein wasserdichtes Alibi für die Gattin. Eigentlich ist das Tête-à-tête des Staatsministers Richard Willey mit einer Sekretärin der Opposition perfekt eingefädelt. Wäre da nicht dieser leblose Körper, der in das Hotelzimmer hineinragt. Ohne Frage: der Körper muss weg! Ein rasanter Spießrutenlauf beginnt, bei dem Willey verzweifelt versucht, die peinliche Lage vor seiner Ehefrau, einem misstrauischen Hotelmanager, dem Kellner, seinem Sekretär George und dessen Haushälterin zu verbergen. Seine Lügengeschichten nehmen immer abstrusere Formen an, bis allmählich alle Betroffenen so sehr darin verstrickt sind, dass sie am Ende nur noch eine Wahl haben: die Geschichte zu glauben!

Ray Cooney – der sogenannte Meister der Farce – ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Komödienautoren. Unter anderem schrieb er ‚Funny Money‘, ‚Und alles auf Krankenschein‘ und ‚Taxi Taxi‘. Außer Kontrolle ist 1991 zur besten britischen Komödie gekürt worden und wird seither vor internationalem Publikum mit großem Erfolg aufgeführt.

 

Hintergrund:

 

Ray Cooney – der sogenannte Meister der Farce – ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Komödienautoren. Unter anderem schrieb er ‚Funny Money‘, ‚Und alles auf Krankenschein‘ und ‚Taxi Taxi‘. Außer Kontrolle ist 1991 zur besten britischen Komödie gekürt worden und wird seither vor internationalem Publikum mit großem Erfolg aufgeführt.   

 

Presse

„Tanzstunde mit einem Toten. […] 22 Jahre nach der Uraufführung traf bei der Premiere im Stadttheater dieses Bombardement aus Klamauk, Klischees und Künstlichkeit die nerven der Zuschauer auf unterschiedliche Weise. Viele begeisterten sich für den unkomplizierten Abend […] Sie amüsierten sich gut – nachdem das Karussell der Absurditäten in Fahrt gekommen war – und klatschten lange Beifall. Anderen zauberten zumindest der Wortwitz, die temporeiche Inszenierung von Karl-Heinz Ahlers und die guten Darsteller ein Lächeln aufs Gesicht. […] Regisseur Karl-Heinz Ahlers bedient das Genre wie in der Cooney-Inszenierung ‚Taxi, Taxi’ vor drei Jahren mit Tempo, Action und Sinn für Situationskomik. Er bringt den Text fast choreografisch gekonnt in Bewegung und setzt nicht nur auf die Haudrauf-Komik, sondern versucht, die Darsteller und ihr Können in Szene zu setzen. Das gelingt. Komödiant Jens Koch als Mama-Söhnchen und schüchterner Sekretär George gibt körperlich und mimisch sein Bestes und entwickelt ungeahnte Talente. Unter anderem die eines feurigen Verführers, was Michaela Allendorf als kokette , aber nie überziehende Politikergattin am spitzenbesetzten Leibe erfahren darf. Auch Simone Mende, die Karikatur einer Krankenschwester, darf George unterliegen. Ruhender Pol und Publikumsliebling im wüsten Kampf um Unbescholtenheit ist Martin Molitor, der in seiner Langsamkeit wie Freddie Frinton mit stoischer Miene beweist, dass man auch mit sehr wenig Aufwand viele Lacher erzeugen kann. Zwei Seiten offenbart Moritz Nikolaus Koch: Als Janes Ehemann Ronnie tritt er als eifersüchtige Bulldogge auf. Aber hinter der Skinhead-Fassade versteckt sich ein weinerlicher Ehemann […] Mal als naives Herzchen, dann wieder als resolut denkende Jane beweist Joëlle Rose Benhamou, dass sie das komödiantische Metier bestens beherrscht. Dieter Wahlbuhl stolziert als besorgter, penibler Hotelmanager durch die Suite. Und Dennis Habermehl ist eine Leiche mit Bewegungsdrang immer wieder ein Hingucker. Als nicht wirklich sympathischer Richard Willey kämpft Gotthard Hauschild wie ein Krisenmanager für Karriere und Ehe – und mit einer gewaltigen Textmenge. Doch er meistert den schwierigen Part konzentriert mit Schwung […] Zwei Stunden lang ist diese Inszenierung witzig, albern, anzüglich, klamottig, immer wieder auch platt und am Ende sehr eindeutig. Vielen gefällt’s.“

"Hildesheimer Allgemeine Zeitung" , 12.11.2012 -
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