Schauspiel Zittau -
" Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" – zurück zur Arbeit

Schauspiel Zittau - Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

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Der Teufel mit den drei goldenen Haaren

Weihnachtsmärchen nach den Gebrüdern Grimm

Regie: Karl-Heinz Ahlers
Dramaturgie: Brigitte Ostermann
Bühne & Kostüm: Gisa Kuhn
Musik: Chris Weinheimer
Darsteller
Hans: Johannes Schmitz
Prinzessin; Teufels Großmutter; Räuber; Stadtoberhaupt
Angelina Häntsch
Minister; Räuber: Saro Emirze
König; Fährmann; Torwächter; Räuber: Wolfgang Adam
Teufel; Erzähler; Räubermama: Olaf Hais a.G.
Drache; Prinz: Daniel Böhm

Premiere: 23.November 2008 - Schauspiel Zittau, Große Bühne




Inhalt:

Der Müllerbursche Hans ist ein Glückskind. Bei seiner Geburt wurde ihm prophezeit, dass er die Tochter des Königs heiraten wird. Als er fünfzehn Jahre alt ist, unterbricht der König scheinbar zufällig seine Ausfahrt an der Mühle und erteilt ihm einen dringlichen Botendienst: So schnell es geht soll Hans einen versiegelten Brief zum Schloss bringen. Bestimmt klingeln bald die Hochzeitsglocken!

Der Weg ist weit und als er durch einen tiefen Wald kommt wird es Nacht. Hans sucht sich am erstbesten Lagerfeuer ein Plätzchen zum Schlafen. Dass er mitten in eine gefährliche Räuberbande gerät, stört ihn nicht. Hans schläft tief und fest. Die Räuber klauen den Brief und lesen die wichtige Botschaft des Königs. Darin steht, dass Hans auf der Stelle hingerichtet werden soll! Das ist nicht gerecht und die harten Räuber haben Mitleid mit dem unschuldigen Glückskind. Sie schreiben einen neuen Brief und stecken ihn Hans in die Tasche. Und siehe da – kaum ist der Brief im Schloss gelesen, steht Hans mit der Prinzessin vor dem Traualtar! Doch bevor sich die beiden das Jawort geben können, platzt der König hinein. Er ist entsetzt – genau das wollte er verhindern. Zum Schein verspricht er Hans dennoch die Hand seiner Tochter, doch nur unter einer Bedingung: Hans soll ihm aus der Hölle die drei goldenen Haare des Teufels beschaffen! Mit den drei goldenen Haaren hat es eine wundersame Bewandtnis, die nur der Teufel und der König wissen: Sie verwandeln Steine in Gold. Allerdings kehrte bisher noch niemand lebendig aus der Hölle zurück. Der Teufel, heißt es, kocht und frisst die Menschen, die sein Reich betreten.

Für seine Liebe wagt Hans alles und macht sich furchtlos auf den Weg. Auf seiner Reise gelangt er an die verschiedensten Orte, dort klagen ihm die Menschen ihr Leid: Im Brunnen vor einer Stadt ist ohne ersichtlichen Grund die Heilquelle versiegt. Das Stadtoberhaupt einer anderen Stadt rätselt über einen verwelkenden Apfelbaum, der früher goldene Früchte trug. Der Fährmann, der Hans über den letzten Fluss vor der Hölle rudert, bedauert, dass er jahrein jahraus zwischen den Flussufern hin und her fahren muss und niemand ihn ablöst. Und immer heißt es, "Nur der Teufel weiß warum!". Als der Fährmann Hans am Ufer vor der Hölle absetzt, lodern aus ihrem Schlund schon die Flammen. Drinnen versengt ihm die Hitze die Haut und es herrscht ein bestialischer Gestank. Über dem Feuer hängt ein riesiger Kessel, in dem es brodelt. Als Hans in den Topf schauen will, ob darin Menschenfleisch gart, wird er von der Großmutter des Teufels gepackt und gefangen genommen. Hans gesteht unumwunden, dass er unbedingt die drei goldenen Haare des Teufels haben muss. Nur wenn er sie bekommt, kann er seine geliebte Prinzessin heiraten. Das rührt die Großmutter und das Glück bleibt Hans hold. Sie versteckt den Müllerburschen und will dem Teufel die Haare und die Lösung der drei Rätsel entlocken. Kaum hat Hans sich versteckt, betritt der Teufel mit dröhnenden Schritten die Hölle und brüllt: "Ich rieche, rieche Menschenfleisch." Gemeinsam mit der Großmutter gelingt es Hans, dem Teufel nicht nur die drei goldenen Haare, sondern auch die Lösung aller Rätsel zu entlocken. Nun macht er sich auf den Heimweg zu seiner Prinzessin. Doch der König ist immer noch nicht zufrieden und versucht mit allen Mitteln, die Hochzeit der beiden zu verhindern…


Die Liebe siegt über die ungleiche Herkunft von Prinzessin und Müllerburschen und Hans' Tapferkeit und Selbstlosigkeit überwinden die Bosheit des Königs. Der Teufel mit den drei goldenen Haaren zeigt, wie Mut und Hilfsbereitschaft alle Hindernisse aus dem Weg räumen und dass zur Liebe auch ein bisschen Glück dazugehört.