TfN – Theater für Niedersachsen
"Der Räuber Hotzenplotz" zurück zur Arbeit

 

Theater R.A.M.  King Belly & Queen Bottom

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Der Räuber Hotzenplotz

Nach Otfried Preußler

Regie: Karl-Heinz Ahlers

Räuber Hotzenplotz: Aljoscha Dornesch

Kasper: Thorsten Bihegue

Seppl: Lisa Scheibner

Polizist Dimpfelmoser,
Zauberer Petrosilius Zwackelmann:
Gotthard Hauschild
Großmutter, Unke, Fee Amarilis: Steffi Petrowitz

Erzähler, Musiker, Bänkelsänger: Thomas Esser

Ausstattung: Hannes Neumeier


Premiere: 23.11. 2006 - TfN – Hildesheim

 



Inhalt:

Räuber Hotzenplotz mit den sieben Messern und der Pfefferpistole hat Großmutters Kaffeemühle gestohlen. Weil Wachtmeister Dimpfelmoser notorisch im Dunkeln tappt, machen sich Kasperl und Seppel auf Räuberjagd. Dabei geraten sie in Hotzenplotz' Fänge und müssen sich mit dem großen und bösen Zauberer Petrosilius Zwackelmann herumschlagen.

Die Kasperlegeschichten um den RÄUBER HOTZENPLOTZ sind Klassiker, die seit mehr als vierzig Jahren von Kindern auf der ganzen Welt verschlungen werden. Inspiriert sind sie von einer Urform des Theaters, der Commedia dell' Arte. Und so bringt die Hamburger Performancegruppe Showcase Beat Le Mot den RÄUBER HOTZENPLOTZ nach seinem jüngsten Ausflug auf die Kinoleinwand nun wieder dorthin zurück, wo er hingehört: Ins Theater! In ihrer Inszenierung setzen sie auf alle Mittel, die das Theater zu bieten hat. Mit Musik, Spiel und Zauberei erfinden sie ungeahnte Möglichkeiten, die Hotzenplotz-Abenteuer zu erzählen.

Otfried Preußler (geboren 1923) schrieb DER RÄUBER HOTZENPLOTZ, NEUES VOM RÄUBER HOTZENPLOTZ und HOTZENPLOTZ 3 zwischen 1962 und 1973.


Presse:

"(...) Geschickt hat Ahlers die Geschichte um die dicken Freunde Kasperl und Seppel, die sich die geklaute Kaffeemühle vom Räuber Hotzenplotz wiederholen und in die Fänge des Zauberers geraten, zeitlich gerafft (...) Das junge Publikum wird von den Schauspielern oft direkt angesprochen und sehr viel frontal angespielt. Reaktionen werden allerdings nicht mit aufgenommen. So meldeten sich die Kids, die Helfer beim fiesen Zauberer Zwackelmann werden wollten, vergebens.

Ahlers peppt die Geschichte mit viel Tanz, Bewegung (klasse die Verfolgungsjagd im Wald), liebevollen Details wie dem körperlosen Fahrrad oder dem Feentaxi und netten Slapstickelementen auf. Immer mal wieder auch ein Gag für die Erwachsenen, zum Beispiel reist der Zwackelmann mit seinen großen amerikanischen Kollegen Roy und Siegfried nach Buxtehude zum Zauberkongress. Auch Nebel, Blitze und so mancher Zaubertrick gehören zum Showprogramm. Wunderbar der Dreh mit dem fliegenden Zaubermantel. (...) Angst haben muss man in dieser Inszenierung bestimmt nicht. Die Kids bei der Premiere ertrampelten sich sogar noch eine Zugabe (...).


Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 25. November 2006